Prof. Dr. Hildegund Keul M. A.

Prof. Dr. Hildegund Keul M. A. ist außerplanmäßige Professorin für Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und führt das DFG-Forschungsprojekt „Verwundbarkeiten. Eine Heterologie der Inkarnation im Vulnerabilitäsdiskurs“ an der Universität Würzburg durch.

Forschungsschwerpunkte:
  • Vulnerabilität als Schlüsselbegriff in Theologie, Wissenschaft und Gesellschaft
  • Gravuren der Mystik in der Systematischen Theologie
  • Religion, Ritual und Sakrament – Theologie als Heterologie
Wissenschaftliche Tätigkeit:
  • – 2018 bis 2020 DFG-Forschungsprojekt „Verwundbarkeiten. Eine Heterologie der Inkarnation im Vulnerabilitäsdiskurs“, Universität Würzburg, Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft (http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/389249041).
  • Seit 2009 außerplanmäßige Professorin für Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 2003-2009 Privatdozentin für Fundamentaltheologie und Vergleichende Religions­wissenschaft an der Universität Würzburg
  • WS 2010 / 2011: Gastprofessur an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern: Gottes Wagnis der Verwundbarkeit. Genderperspektiven der Inkarnation
  • WS 2006 / 2007: Haupt­vorlesung in Fundamentaltheo­logie und Vergleichende Religions­wissenschaft an der Universität Würzburg (Lehrstuhlvertretung): Offenbar verborgen? Christliche Offenbarung im Religionsdiskurs der Gegenwart
  • SoSe 2007: Haupt­vorlesung in Fundamentaltheo­logie und Vergleichende Religions­wissenschaft an der Universität Würzburg (Lehrstuhlvertretung): wissen – glauben – handeln. Begründungen und Methoden der Theologie
  • SoSe 2006 Lehrauftrag an der Universität Köln, Seminar für Katholische Theologie, Systematische Theologie: „Hier zerbricht mir mein Deutsch.“ Metaphern und die schöpferi­sche Macht der Gottesrede
  • SoSe 2003: Gastprofessur im interdisziplinären Graduiertenkolleg der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG, Julius-Maximilians-Universität Würzburg: „Wahrnehmung der Geschlechterdifferenz in religiösen Symbolsystemen“
  • WS 2000 / 2001: Lehrauftrag „Heilige und Heilerinnen“ an der Philipps-Universität Marburg
  • WS 1995 / 96: Lehrauftrag „Literatur und Religion bei Bettina Brentano-Arnim, Nelle Morton und Alice Walker“ an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • SoSe 1995: Lehrauftrag „Feministische Theologie“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster
  • 1986 -1995 „Lehrauftrag zur Einführung in die Literatur Feministischer Theologie“ an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Universitätslaufbahn:
  • 2009 außerplanmäßige Professorin für Fundamentaltheologie und Vergleichende Religionswissen­schaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 2003 Erteilung der Lehrbefugnis und des Titels Privatdozentin
  • 2002 Lehrbefähigung für Fundamentaltheologie und Vergleichende Religions­wissenschaft an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Würz­burg
  • Habilitationsschrift: „Die Mystik der Begine Mecht­hild von Magde­burg –
    eine Genealogie des Fließenden Lichts der Gottheit
  • 1992 Promotion an der Katholisch-theologischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 1988 Magistra Artium in Germanistik (ebd.) mit der Magistra-Arbeit: „Es war mir, als wären mir Flügel gewachsen“ – Die Reisen der Fanny Lewald und ihre Befreiung zur literarischen Existenz
  • 1986 Diplom-Theologin (Julius-Maximilians-Universität Würzburg) mit der Diplom-Arbeit: Bewährung als Theologisches Prinzip. Die Funktion des Dogmas im Fortschritt des Erkennens nach Karl Popper
Frühere Berufstätigkeit:
  • 2004 bis 2018 Leiterin der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn bzw. Düsseldorf (www.frauenseelsorge.de)
  • September 1993 bis März 2004: Dozen­tin an der Fachschule des Semi­nars für Ge­mein­depastoral in Magdeburg; sowie Referentin der Haupt­abteilung Pastoral des Bischöflichen Ordinariats Magdeburg
Auszeichnungen:
  • 2008: Mystik-Medien-Preis der Theophrastus-Stiftung
  • 2003: Karl-Rahner-Preis für Theologische Forschung (für die Habilitationsschrift)
  • 2003: Vorschlag der Julius-Maximilians-Universität Würzburg für den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis
  • 1994: Preis der Unterfränkischen Gedenkjahrstiftung für Wissenschaft (für die Dissertation)
Förderung:
  • 1989 bis 1992 Promotionsstipendium der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk
  • 1982 bis 1983 Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD für den Studienaufenthalt in Jerusalem / Israel
  • 1981 bis 1986 Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung
Studium:
  • Katholische Theologie, Philosophie und Germanistik an der Universität Trier (1980-82); an der Dormition Abbey in Jerusalem (1982 bis 1983)
  • sowie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (1983 bis 1992)